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Was kann ich tun?

Fragen Sie, bevor Sie einen Natur- oder Umweltschutzverband unterstützen, ob dieser sich für die Jagd ausspricht oder sie sogar fördert. Da viele Verbände (z.b. Pro Natura, WWF usw.) in diesem Bereich von Jägern aktiv unterwandert werden, ist hier durchaus Vorsicht geboten!

  1. Protestieren Sie gegen Jagdveranstaltungen
  2. schreiben Sie Leserbriefe
  3. lassen Sie Ihr Radio laut spielen wenn Jäger in der Nähe sind (Vuvuzela)
  4. verteilen sie an Hochsitzen menschliches Haar, daß bei Friseuren kostenlos zu beziehen ist
  5. Lassen Sie auch andere Menschen alles über die jagdliche Realität wissen.
  6. Fordern Sie von den Gesetzgebern brieflich, per Fax, E-Mail oder Telefon die konsequente Durchsetzung von Natur- und Tierschutzgesetzen und verlangen Sie, daß auch Nicht-Jäger an politischen Entscheidungen hinsichtlich der Jagd beteiligt werden.
  7. Schließen Sie sich einer Bürgerinitiative an
  8. Schreiben Sie Ihrem Ministerpräsidenten
  9. Kaufen und konsumieren Sie kein Wildfleisch und kaufen Sie keine Felle weder von einheimischen oder exotischen Wildtieren.
  10. Setzen Sie sich für konsequenten Tierschutz ein. Machen Sie als friedliche Tierschützer mit den gewaltbereiten Tierausbeutern keine faulen Kompromisse mit Doppelmoral!
  11. Leben Sie ein Leben der Gewaltfreiheit, besonderst gegenüber jenen Lebewesen, die unsere Hilfe am nötigsten haben,  z.B. die Wildtieren.
  12. Die Jäger (ausser der Vivisektion) fügen den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zu, besonders durch die Art des Tötens. Die Jagd widerspricht einem aufgeklärten, fortschrittlichen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste.

 

Schreiben Sie an Bundeskanzlerin Merkel!

 

So geht´s:


Kopieren Sie untenstehendes Schreiben mit der Forderung an die Deutsche Bundesregierung in das Formular auf der Internetseite  der Bundeskanzlerin 

http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Service/Kontakt/kontakt.html

oder schicken Sie einen Brief an:

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin


Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

immer öfter wenden sich Menschen an das Aktionsbündnis „Natur ohne Jagd“, an die Initiative zur Abschaffung der Jagd oder an die Initiative jagdgefährdeter Haustiere und berichten, dass ihr Hund oder ihre Katze von Jägern erschossen wurde oder dass sie selbst beim Spaziergang von Jägern bedroht wurden.


Die Menschen äußern Trauer um den Verlust des geliebten Haustiers oder Besorgnis und Angst – Angst bei Spaziergängen im Wald, Angst um die Kinder. 

Diese Angst ist nicht unbegründet: Denn fast jede Woche schrecken Meldungen über so genannte Jagdunfälle sowie Straftaten mit Jägerwaffen die Öffentlichkeit auf – sie machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen. 
Jahr für Jahr hat die Initiative zur Abschaffung der Jagd bis zu 40 Toten durch Jäger und Jägerwaffen dokumentiert - Menschen, die ohne die Jagd heute noch leben könnten. 
Dazu kommen die vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste. So mancher sitzt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Jährlich werden den Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften rund 800 Jagdunfälle gemeldet - wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisberges ist.

In einem Staat, der sich den Tierschutz als Staatsziel in die Verfassung geschrieben hat, darf es nicht mehr angehen, dass Hobbyjäger als Freizeitsport, aus „Lust am Töten“ und „Freude am Beutemachen“ die wild lebenden Tiere in unserer ohnehin immer kleiner werdenden Rest-Natur abballern - und damit zudem auch das Leben von Menschen gefährden. Die vielen Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen machen mehr als deutlich, dass Tierschutz auch Menschenschutz ist.
Dass die Forderung „Natur ohne Jagd“ nicht nur zeitgemäß ist, sondern auch ökologische und biologische Gründen dafür sprechen, belegt das Berliner Manifest aus dem Jahr 2002.

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages, über zwei Drittel der Bevölkerung lehnen die Hobbyjagd ab oder fordern sogar ein völliges Jagdverbot. Im Namen dieser Menschen und im Namen der wildlebenden Tiere in unserem Land bitten wir Sie: Helfen Sie mit, dass dieses blutige Hobby, dieses steinzeitliche, anachronistische Freizeitvergnügen ein Ende findet!


 

Schreiben Sie an Ministerin Aigner!

So geht´s: 
Kopieren Sie untenstehendes Schreiben mit der Forderung an die Deutsche Bundesregierung und mailen Sie an: 
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

seit dem Jahr 2002 steht der Tierschutz im Grundgesetz und wurde zum Staatsziel erhoben. 


Dennoch dürfen nach wie vor etwa 320.000 Jäger (0,3% der Bevölkerung) als Hobby und Freizeit"sport" unsere letzten wild lebenden Tiere sowie jährlich ca. 300.000 Hauskatzen und 30000-40.000 Hunde erschießen und in Fallen fangen - Alle 6 Sekunden stirbt ein Tier durch Jägerhand. In den einschlägigen Jagdzeitschriften legen die Jäger ihre wahre Motivation offen: "Lust am Töten" und "Freude am Beute machen".

Das derzeitige Jagdgesetz, das bekanntlich noch auf das Reichsjagdgesetz von Reichjägermeister Göring (1934) zurückgeht, entspricht auch nicht mehr den ethisch-moralischen Vorstellungen einer aufgeklärten Gesellschaft im 21. Jahrhundert, die den Tierschutz zum Staatsziel erhoben hat. Es entspricht auch nicht den modernen Anforderungen eines umfassenden Naturerhaltungskonzeptes. 

Die repräsentativen Umfragen der letzten Jahre zeigen: Eine überwältigende Mehrheit von über zwei Dritteln der Deutschen lehnt das Töten wildlebender Tiere als Hobby und Freizeitsport bzw. die Jagd an sich ab!


Ich schließe mich der Forderung an die Deutsche Bundesregierung an: "Schluss mit der Jagd!"

Name:
Adresse:



Forderung an die die Deutsche Bundesregierung: 

Schluss mit der Jagd! 
Lasst uns mit den Tieren Frieden schließen! 

300.000 Jäger bringen in Deutschland jährlich 5 Millionen Tiere um.
 Vielfach auf grausamste Weise: Hasen durch Schrotladungen, die sie vor Schmerz aufschreien lassen wie kleine Kinder; Rehe und Wildschweine durch »Expansionsgeschosse«, die aus den schwer verwundeten Tieren Blut und Darminhalte als »Pirschzeichen herausschlagen«, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen; Marder und Füchse unter anderem durch Fallen, die den Tieren einen elenden Todeskampf bereiten. Junge Wildschweine geraten in Panik, weil man ihre Leitbache totschießt. Rehkitze sehen hilflos ihre Mütter verbluten. Was in Bambi-Filmen dem Publikum die Tränen in die Augen treibt, gehört in unseren Wäldern zum grausamen Alltag.

Lange ist es den Jägern gelungen, ihre tägliche Barbarei vor der Öffentlichkeit zu vertuschen oder ihren blutigen Zeitvertreib als »ökologisch notwendig« darzustellen. Inzwischen haben Ökologen die Lebenslüge der Jagd entlarvt: Das Gleichgewicht von Natur und Tieren bedarf nicht schießwütiger Jäger, sondern stellt sich langfristig von selbst ein - durch eine innere Regulation der Geburtenrate, durch Anpassung an die Kapazitätsgrenzen der Umwelt und durch ein Ausweichen der Arten. Auch Verbissschäden an Jungpflanzen rechtfertigen das Jagdmassaker nicht. Im Gegenteil: Der Jagddruck ist für die Wildschäden mit ursächlich, ebenso wie für die Verbreitung der Tollwut. Letztere ist nicht durch Blei, Gas und Fallen zu bekämpfen, sondern durch Impfstoffe.

Es gibt keine Rechtfertigung mehr, dass wir den blutigen Krieg gegen unsere Mitgeschöpfe in Wald und Feld fortsetzen. Vielleicht war der Mensch früher auf seine Jagdbeute zum Überleben angewiesen. Heute dient sie nur mehr der Fleischsucht einiger Gourmets, die auf ihren Hasen- und Rehbraten nicht verzichten wollen. Vor allem aber lebt die Jagd von der Lust der Jäger zu töten, bequem und feige von Hochständen herunter und aus dem Hinterhalt zu schießen, vor denen sie ihre ahnungslosen Opfer zur Henkersmahlzeit versammeln. Unzählige Schusstürme säumen Waldränder und Waldwege, für die Tiere gibt es kaum ein Entkommen. Theodor Heuss, unser erster Bundespräsident, sagte treffend: »Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«Es wird höchste Zeit, von der Tradition der legalisierten Lust-Tötung von Tieren Abschied zu nehmen, von einer Tradition, die vom Hochadel und von Kirchenfürsten, von Politikern und Neureichen übernommen wurde, um menschliche Geltungsbedürfnisse und Aggressionen zu befriedigen. Die »Jagdleidenschaft«, auf die die Jäger auch noch stolz sind, ist eine gefährliche Perversion. Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur mehr ein Schritt (Leo Tolstoi). Die Mehrheit der Bevölkerung ist längst dagegen, dass der Gesetzgeber das Töten hochentwickelter Lebewesen als »Jagdsport« erlaubt. Deshalb fordern wir die Abschaffung der Jagd und den Friedensschluss mit den Tieren.

 

Neues Jagdgesetz in NRW

Liebe Tierfreundin,
Lieber Tierfreund,

aus aktuellem Anlass erhalten Sie unseren Tierschutz-Newsletter schon eine Woche früher als erwartet. Es gibt eine gute Nachricht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Die jahrelange politische Arbeit, die Demonstrationen und unsere Resolution "Jagdreform Jetzt!"  hatten letztendlich Erfolg. In dieser Woche wurde im Landtag NRW endlich das neue Jagdgesetz - gegen die Stimmen von CDU und FDP und trotz der lautstarken Jägerproteste -  verabschiedet!
Das neue Jagdgesetz bringt viele Verbesserungen für den Tier- und Naturschutz. So ist zukünftig der Abschuss von Hauskatzen verboten, ebenso wie der Einsatz von Totschlagfallen oder die Baujagd. Das sogenannte ökologische Jagdgesetz ist, auch wenn es uns natürlich nicht weit genug geht, ein wichtiger Schritt hin zur Abschaffung der sinnlosen Hobbyjagd.

Es geht los

In Niederbayern wurden seit 2013 insgesamt 49 Anträge auf jagdrechtliche Befriedung privater Grundstücke bei der unteren Jagdbehörde gestellt. Bisher seien rund 52 Hektar befriedet worden -  0,7 Prozent der bejagbaren Flächen. Dies berichtet die Passauer Neue Presse am 21.2.2015. In 31 Verfahren stehe die Entscheidung noch aus. Nach Informationen der Zeitung laufen in Oberbayern acht Verfahren, davon zwei im Landkreis Berchtesgaden, eines in Traunstein.

Gewonnen !!!

Ist denn das zu fassen... die Ellie hat gewonnen, Leinenzwang ist vom Tisch und die "mühsam ausgearbeitete Schriftstücke des Gemeindeschreiberlings" sind vom Verwaltungsgericht  München niedergeschmettert worden... haltlos, gesetzeswiedrig, sinnlos und hirnlos... Herzlich willkommen in das Jahr 2014 liebe Ballermänner.

Elli ist wieder frei !

Unsere Eilantrag auf die Aussetzung der Leinen-pflicht war erfolgreich. Elli hat die erste Runde vor dem Verwaltungsgericht in München gewonnen - Leinenzwang ist ab sofort ausgesetzt und die Gemeinde muss sich wohl was Neues einfallen lassen und die Klage gänzlich neu begründen, oder eben einfach aufgeben, und die gesamten Kosten zahlen.

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Interview:

“Die Jäger sind für die meisten Probleme selbst verantwortlich”

Vor kurzem habe ich über den Sieg der Zwangsbejagungsgegner vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof berichtet. Dieser Erfolg ist zu einem großen Teil dem Rechtsanwalt Dominik Storr zu verdanken, der sich seit Jahren für die Rechte der Jagdgegner einsetzt.

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