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Clowns unterwegs

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Nationalparks, Holland, weite Teile von Belgien, jagdfreie Inseln und viele Gebiete mit einem Jagdverbot zeigen, dass sich die Natur und die Wildtiere aufgrund von verschiedenen Faktoren selber viel besser regeln, als mit den Pseudo-Jäger.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem verkündeten Urteil entschieden, dass im Fall eines Grundstückseigentümers und Jagdgegners aus Rheinland-Pfalz die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt wurde.

Anders als noch die kleine Kammer des Gerichtshofs in ihrem Urteil vom 20. Januar 2011 im gleichen Verfahren, entschied nun die Grosse Kammer, dass mit der gesetzlichen Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft das Grundrecht auf Schutz des Eigentums verletzt wurde.

 

Die jahrelange harte Arbeit, d.h. der Weg durch die Instanzen, hat sich demnach gelohnt. Die Jäger dürfen somit nicht mehr auf fremden Grundstücken gegen den Willen der jeweiligen Grundeigentümer die Jagd ausüben, d.h. Tiere töten. Der deutsche Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Jagdgesetzgebung entsprechend zu ändern.

Die Jagd ist für einen gesunden Naturhaushalt keinesfalls erforderlich. Im Gegenteil: Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen schädigt die Jagd die Natur.

"Es muss in einer demokratischen Gesellschaft Verständnis dafür aufgebracht werden, wenn Grundstückseigentümer es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dass auf ihrem eigenen Grund und Boden die Jagd ausgeübt wird", sagt Dominik Storr, einer der beiden Rechtsanwälte, die den Beschwerdeführer vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vertraten.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung des Europäischen Gerichtshofs.

Deutschland muss dem Beschwerdeführer laut dem Urteil eine Entschädigung von 5000 Euro zahlen. Die Entscheidung ist bindend, eine Berufung nicht mehr möglich.

DESHALB:

1. Verbot der Tötung von Haustieren

2. Verbot der Fallenjagd

3. Ganzjährige Schonzeiten für Vögel, Hasen, kleine Beutegreifer

4. Ganzjährige Schonzeit für Füchse

5. Verbot von Bau-, Treib- und Drückjagden

6. Verbot der Jagd in Setz- und Brutzeiten bis zum Selbstständigwerden der Jungtiere 

7. Jagdverbot in Naturschutz- und Wildschutz-, FFH-Gebieten und Zufluchtstätten von              Wildtieren

8. Verbot von Bleischrot

9. Verbot von Kirrungen, Luderplätzen und Anlegung von Fütterungen zu Jagdzwecken

10. Absolutes Jagdverbot in bewohnten und befriedeten Bezirken

11. Freistellung von der Zwangsbejagung

12. Verpflichtender Schießleistungsnachweis und Nachweis der körperlichen und                    fachlichen Eignung alle 2-3 Jahre 

13. Jagdscheinentzug bei Verstößen

 

 Weitere Informationen über die Gründung der Bürgerinitiative und Ziele finden Sie hier

Neues Jagdgesetz in NRW

Liebe Tierfreundin,
Lieber Tierfreund,

aus aktuellem Anlass erhalten Sie unseren Tierschutz-Newsletter schon eine Woche früher als erwartet. Es gibt eine gute Nachricht, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Die jahrelange politische Arbeit, die Demonstrationen und unsere Resolution "Jagdreform Jetzt!"  hatten letztendlich Erfolg. In dieser Woche wurde im Landtag NRW endlich das neue Jagdgesetz - gegen die Stimmen von CDU und FDP und trotz der lautstarken Jägerproteste -  verabschiedet!
Das neue Jagdgesetz bringt viele Verbesserungen für den Tier- und Naturschutz. So ist zukünftig der Abschuss von Hauskatzen verboten, ebenso wie der Einsatz von Totschlagfallen oder die Baujagd. Das sogenannte ökologische Jagdgesetz ist, auch wenn es uns natürlich nicht weit genug geht, ein wichtiger Schritt hin zur Abschaffung der sinnlosen Hobbyjagd.

Es geht los

In Niederbayern wurden seit 2013 insgesamt 49 Anträge auf jagdrechtliche Befriedung privater Grundstücke bei der unteren Jagdbehörde gestellt. Bisher seien rund 52 Hektar befriedet worden -  0,7 Prozent der bejagbaren Flächen. Dies berichtet die Passauer Neue Presse am 21.2.2015. In 31 Verfahren stehe die Entscheidung noch aus. Nach Informationen der Zeitung laufen in Oberbayern acht Verfahren, davon zwei im Landkreis Berchtesgaden, eines in Traunstein.

Gewonnen !!!

Ist denn das zu fassen... die Ellie hat gewonnen, Leinenzwang ist vom Tisch und die "mühsam ausgearbeitete Schriftstücke des Gemeindeschreiberlings" sind vom Verwaltungsgericht  München niedergeschmettert worden... haltlos, gesetzeswiedrig, sinnlos und hirnlos... Herzlich willkommen in das Jahr 2014 liebe Ballermänner.

Elli ist wieder frei !

Unsere Eilantrag auf die Aussetzung der Leinen-pflicht war erfolgreich. Elli hat die erste Runde vor dem Verwaltungsgericht in München gewonnen - Leinenzwang ist ab sofort ausgesetzt und die Gemeinde muss sich wohl was Neues einfallen lassen und die Klage gänzlich neu begründen, oder eben einfach aufgeben, und die gesamten Kosten zahlen.

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Interview:

“Die Jäger sind für die meisten Probleme selbst verantwortlich”

Vor kurzem habe ich über den Sieg der Zwangsbejagungsgegner vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof berichtet. Dieser Erfolg ist zu einem großen Teil dem Rechtsanwalt Dominik Storr zu verdanken, der sich seit Jahren für die Rechte der Jagdgegner einsetzt.

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